Institut für Bewegungsentwicklung und Entwicklungsbegleitung
Mag. Sabine Möth und Nitya Mungenast

Manual Therapie

Die Manuelle Therapie gehört zu den alternativ-medizinischen Behandlungen. Es ist eine Behandlung nur mit den "Händen des Therapeuten". Also: keine Medikamente; keine Nadelstiche...

Dazu gehört eine manuelle Diagnose. Etage für Etage der Wirbelsäule muss auf reguläre Funktion geprüft werden. Und das für jede Bewegungsrichtung der Etage (also auf Drehung, Vor und Rückneigung und Seitneigung). Finden sich dabei Bewegungseinschränkungen (Blockierungen) der kleinen Wirbelgelenke, können diese gelöst werden (Mobilisierung, Manipulation). In Folge sollte eine freie und schmerzlose Beweglichkeit möglich sein.

Liegt eine zu gute Beweglichkeit vor, nennen wir das Hypermobilität bis hin zur Instabilität.

Funktionelle Störungen sind "Störungen", d. h., dass man nicht krank ist, sondern dass nur etwas nicht richtig funktioniert. Allerdings kann man sich beim Vorliegen einer Funktionstörung ganz schön elend fühlen; bedeutet aber noch lange nicht, dass man "krank" ist. Hier greift die Manualtherapie ein und stellt die Funktion wieder her. Soferne tatsächlich nur eine Funktionsstörung der Wirbelsäule vorliegt und keine Gründe gegen eine manuelle Therapie sprechen (Osteoporose, höhergradige Abnützungen, Instabilitäten...) kann mit der Manualtherapie sehr wirkungsvoll behandelt werden.

Daneben sollten auch Verkürzungen der Muskulatur erkannt werden und dem Patienten eine Übungsbehandlung oder eine heilgymnastische Therapie empohlen werden. Auch muskuläre Dysbalancen ( = Ungleichgewicht der Muskulatur - manche Muskel sind verkürzt, ander überdehnt und schlaff..) sind so auf längere Sicht zu behandlen.


© Nitya Mungenast
Institut für Bewegungsentwicklung und Entwicklungsbegleitung
Südtiroler Platz 6, 6020 Innsbruck

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