Physiotherapie
- Indikationen
- Physiotherapeutische Konzepte
Bobath Therapie
Das von Dr. Karel Bobath /Neurologe und Psychiater (1906-1991) und Dr.h.c. Berta Bobath /Physiotherapeutin (1907-1991) in London entwickelte Konzept diente ursprünglich der Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen mit erworbener Bewegungsstörung (z.B. nach Schlaganfall). Es fand jedoch bald Anwendung auch in der Therapie von Säuglingen und Kindern mit angeborenen Bewegungsstörungen (u.a. mit Spastizität / Athetose). Seit den Anfängen in den 40er Jahren wurde in stetiger Weiterentwicklung ein Konzept erarbeitet, das auf der Entwicklung der Hirnfunktion bzw. neurophysiologischer Grundlage basiert und sich durch seinen ganzheitlichen Ansatz auszeichnet. Dieses Konzept - bewusst nicht als "Methode" deklariert - ist so angelegt, dass auch in Zukunft weitere wissenschaftliche Erkenntnisse und empirische Erfahrungen einbezogen werden können. (mehr)
Therapie nach Castillo Morales
Die Neuromotorische und Orofaziale Entwicklungstherapie wurde von Dr. Castillo Morales, Rehabilitationsarzt und Leiter eines Rehabilitationszentrums in Cordoba/Argentinien, entwickelt.Es bestehend aus der „Neuromotorischen Entwicklungstherapie“ und der „Orofazialen Regulationstherapie“. (mehr)
Atemtherapie
Atemtherapie Autogene Drainage nach Jean Chevallier: Die autogene Drainage ist eine Atemtechnik für lungenkranke Patienten mit viel Bronchialsekret. Das Ziel dieser Technik ist das Sekret ohne „Gewalt“ und fremde Hilfe abatmen lernen zu können.Der dosiert beschleunigte Ausatemfluss ist dabei die treibende Kraft um Schleim zu mobilisieren und zu transportieren. (mehr)
Osteopathische Behandlungen (Cranio-Sacral-Therapie)
Die Cranio-Sacral Behandlung ist eine manuelle Form der Körperarbeit, die in sehr sanfter Weise den Körper zur Selbstregulation veranlassen soll. Gearbeitet wird am ganzen Körper mit Schwerpunkt am Kopf (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum). (mehr)
Manual-Therapie
Die Manuelle Therapie gehört zu den alternativ-medizinischen Behandlungen. Es ist eine Behandlung nur mit den "Händen des Therapeuten". Also: keine Medikamente; keine Nadelstiche … (mehr)
Dreidimensionale manuelle Fußtherapie
Frau Barbara Zukunft-Huber entwickelte Anfang der 90iger Jahre die dreidimensionale manuelle Fußtherapie aus folgenden Überlegungen: "Das Wort Orthopädie setzt sich aus den griechischen Wörtern orthòs = aufrecht und paideia = Erziehung zusammen. Wie schon die griechischen Wörter erkennen lassen, wird die Fußstörung unter dem Gesichtspunkt der aufrechten Haltung betrachtet und behandelt." Bis heute wurde diese Sichtweise der Orthopädie, vom aufrecht stehenden Fuß, auch auf die Behandlungsweise der Säuglingsfüße übertragen. In der klassischen Physiotherapie wird der Säuglingsfuß mit gestrecktem Knie- und Hüftgelenk in Pronation (Fußeinwärtsdrehung) trainiert. Betrachtet man aber die Bewegungsentwicklung des Säuglings, so wird man feststellen, dass er im 1. Lebensjahr genau das Gegenteil trainiert! ...nämlich Knie- und Hüftbeugung in Abspreizung und Aussendrehung und Einwärtsdrehung des Fußes. Frau Zukunft-Huber erkannte 3 Dimensionen des Fußes: Höhe, Tiefe und Länge, die bei verschiedenen Fußfehlhaltungen Veränderungen zeigten. Je nach Fehlhaltung gliedert sich die Behandlung in vier Phasen mit neun Manipulationsgriffen zur Dehnung verschiedener Muskeln und Lösung der Blockaden der Gelenke. Sie wird in Rücken- Bauch- und Seitlage durchgeführt. Diese Dehnung wird anschließend mit einer Binde über längere Zeit gehalten. Dadurch kommt es zu keiner Bewegungseinschränkung des Kindes. Es erfolgt eine Einweisung der Eltern in diese Wickelung, die in größeren Abständen kontrolliert wird.
